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Doppeltes Nachspiel für Vettel
Das vergangene Wochenende lief für Sebastian Vettel alles andere als rund. Am Ende standen für ihn ein enttäuschender 11. Platz und viel Ärger zu Buche:
Ungemach 1: Stress mit dem eigenen Team
Alleingänge sind im Mannschaftssport selten gern gesehen. Und auch wenn in der Formel 1 nur ein Mann am Steuer sitzen, steht hinter dem Piloten immer ein großes Team an Renndirektoren, Mechanikern etc.
Wenn im Fußball der Trainer Anweisungen gibt, dann haben die Spieler diese zu befolgen. Und wehe, einer widersetzt sich dem Coach. Das ist in der F1 nicht anders! Sebastian Vettel hat sich am Wochenende den Weisungen seines Teams widersetzt. Der Heppenheimer F1-Weltmeister hatte beim zweiten Saisonrennen in Malaysia kurz vor Schluss die Order erhalten in die Box zu fahren und das Rennen zu beenden.
Doch Vettel blieb draussen auf der Strecke und fuhr abgeschlagen über den Zielstrich. Später im Interview sagte er: „Ich wollte die Zielflagge sehen. Ich finde, es gehört sich so." Seine Chefs bei Red Bull sehen das offenbar anders, sonst hätten sie ihren Topfahrer nicht aufgrund eines Bremsproblems in die Box holen wollen! Über Funk hatte Renningenieur Guillaume Rocquelin Vettel mehrmals aufgefordert, den Rennwagen in der Box abzustellen und aufzugeben.
Der Grund für die gewollte Aufgabe Vettels hatte taktische Gründe. Hätte Vettel den Boliden abgestellt, wäre es erlaubt gewesen, beim nächsten Rennen in China ohne Strafe mit neuem Getriebe (muss eigentlich drei Rennen halten) zu fahren. Hat Vettel dies nicht erkannt oder hat er aus Gründen der Fairness auf diesen Schritt verzichtet?
Nun muss Vettel zum Rapport wegen seines Alleingangs. „Wir werden darüber sprechen", sagte Teamchef Christian Horner. Ende der Woche wird Vettel nach England fliegen und im Simulator das China-Rennen üben. Da soll es zur Aussprache kommen.
Ungemach 2: Eine Strafe winkt
Sebastian Vettel droht zudem eine Strafe durch die FIA. Denn der amtierende Weltmeister hatte während und nach dem Rennen in Malaysia einen Formel-1-Kollegen beschimpft. Wie Bilder aus Vettel Onboard-Kamera beweisen, zeigte Vettel dem Inder Narain Karthikeyan nach ihrer Kollision gleich zweimal den Stinkefinger.
Im Anschluss an das Rennen beleidigte Vettel dem Inder Karthikeyan dann auch noch in den Medien als „Idiot": Nach dem Crash der beiden in der 48. Runde, der Vettel vom 5. auf den 11. Platz zurückwarf, echauffierte sich Vettel bei der BBC: „Es ist wie auf normalen Straßen. Du hast ein paar Idioten da draußen rumfahren. Und es sieht so aus, als fährt einer davon bei uns mit."
Bei der Bewertung von Vettels Wutausbruch durch die FIA könnte erschwerend hinzukommen, dass er schon zuvor auffällig wurde. Nach einem Crash mit Red-Bull-Kollege Mark Webber in Istanbul 2010 zeigte Vettel dem Australier einen „Vogel". Und nach einer Zeitstrafe in Budapest 2010 zeigte er den Rennkommissaren eine höhnische Geste. Beide Aktionen blieben jeweils ungestraft - vom Team Red Bull und vom Weltverband FIA!
Das Vettel ein drittes Mal glimpflich davonkommt ist nicht unbedingt zu erwarten. Nachdem Vettels Beleidigungen gegen Paragraph 151c des Reglements („Geist des Sports") verstoßen, kann es sein, dass dem Weltmeister sogar einer Sperre droht.
Der Junge Mann muss noch viel lernen, als erstes, dass sich nicht alles um ihn dreht! Verstehe die deutsche Brille die manche aufhaben nicht wirklich. Sind wir im Fußballstadion?
Eine empfindliche Strafe, damit er lernt was sich gehört, fertig!
Vettel hat grund sich aufzuregen wie schon gesagt wurde er war bereits vorbei,harte Strafe wäre unfair wenn ich hamilton die letzte Saison bedenke wie oft der mist gebaut hat und anderen vor der Presse die schuld gegeben und blieb weitgehend und bestraft wenn Strafen eingeführt werden muss es für alle gleich sein egal welche hautfarbe nationalität,
wäre doch sehr ungerecht,wenn andere 10mal mist machen über andere schimpfen beleidigen bekommen nichts
Ist schon hart das der Junge sich so aufregt, aber eine Sperre wegen son kram ist schon zu viel des Guten. Ich errinere mich noch an eine Saison mit Schumi, wo er im letzten Rennen der WM, den Fahrer Villeneuve absichtlich gerammt hat, und hoffte das Villeneuve das Rennen nicht zu ende fahren konnte um ihm die WM streitig zu machen.
Bei so einer Situation ist eine Sperre angebracht.
Wenn jemand auf einer normalen Straße einen anderen überholt, sollte er auch erst wieder einscheren, wenn er das überholte Fahrzeug tatsächlich komplett hinter sich hat.
Vettel sollte öfters mal in den Rückspiegel schauen.
Hoffentlich bekommt er eine empfindliche Strafe, verdient hätte er sie.
Okay das ist nicht Gentelman like und doch sind solche Reaktionen in gewisser weise verständlich. Rennunfälle passieren immer wieder und die gehören halt zum Rennsport.
Man muss auch davon ausgehen, das solche Unfälle wie der letzte in Sepang bei hohen Geschwindigkeiten passieren und da kann eigentlich jeder der Akteure erwarten, das genau hingeschaut wird damit halt solche Unfälle wie zwischen Sebastian und Karthikeyan nicht passieren. Was fraglich ist, ist die Reaktion der FIA die ein Vergehen aus dem Jahr 2010 noch mit heran zieht und in sein letztes Verhalten mit einbringt.??
Das er natürlich sehr Ehrgeizig ist und nicht gewohnt ist, so hinterher zu fahren,sollte man ihm nicht ankreiden den wen dem nicht so währe, hätte er wohl den Titel 2011 nicht geholt.
Das er natürlich die Anweisungen des Rennstall beachten sollte, ist eigentlich unbestritten und doch sollte man auch den Grund seines Verhaltens mit berücksichtigen.!!
Der Paragraph 151c ( Geist des Sports ) ist wohl immer reine Auslegungssache, den es haben sich schon andere in der Vergangenheit ganz andere Dinge geleistet.
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