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Samstag, 14. Juli 2012 14:45 | von dapd

Mit van der Vaart hat den HSV sein Herz verlassen

Investor Klaus-Michael Kühne setzt den Bundesliga-Dino Hamburger SV massiv unter Druck. Der habe eigentlich den Abstieg verdient gehabt und brauche Rafel van der Vaart zurück. An der Verpflichtung des Niederländers beteilige er sich mit "einem nicht unerheblichen Teil" der Ablösesumme. Sollte dessen Rückkehr jedoch nicht klappen, fordert er vom Verein 1,5 Millionen Euro aus dem Guerrero-Verkauf.


Rafael van der Vaart, links, und Investor Klaus-Michael Kühne

Rafael van der Vaart (links) und Investor Klaus-Michael Kühne (Bilder: imago und dapd)

"Seit van der Vaart gegangen ist, fehlt dem HSV das Herzstück", kritisierte der 75-Jährige im Interview mit der "Welt am Sonntag". "Ich erwarte, dass im Vorstand aktiver, zielstrebiger und schneller agiert wird, da muss Fantasie und Mut entwickelt werden."

Van der Vaart muss für mehrere Jahre kommen
Kühne weiter: Sollte van der Vaart verpflichtet werden, würde er "einen nicht unerheblichen Teil beisteuern, wenn es zu einem Drei- bis Fünf-Jahres-Vertrag kommt". Wenn nicht, wird der Unternehmer "darum bitten, mir meinen Anteil am Verkauf von Paolo Guerrero in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zu überweisen".

Kühne: "Der HSV hatte den Abstieg verdient"
Grundsätzlich macht sich der Hamburger große Sorgen um seinen Verein. "Ich habe die Entwicklung in der Vorsaison mit großer Besorgnis betrachtet, das war dramatisch negativ. Es gab am Ende noch drei schlechtere Vereine. Nur deshalb ist man nicht abgestiegen, obwohl der HSV den Abstieg verdient gehabt hätte", sagte Kühne. "Niemand sollte nun darauf hoffen, dass es in diesem Jahr wieder so sein wird. Einzelne Spieler finde ich sehr gut, aber es ist nach wie vor keine Mannschaft."

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