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zuletzt aktualisiert: Montag, 19. November 2012 08:56 | von Motorsport-Total.com

Rosberg: "Sehr ernüchterndes Wochenende"

Sportlich war das Rennen in Austin für Nico Rosberg ein Schuss in den Ofen, doch der US-Grand-Prix ist für den Mercedes-Piloten ein Volltreffer


Rosberg: "Sehr ernüchterndes Wochenende"

Sportlich war das Rennen in Austin für Nico Rosberg wieder eine Nullnummer

Für Nico Rosberg gab es beim US-Grand-Prix in Austin nichts zu holen. Von Position 17 gestartet, auf Position 13 ins Ziel gekommen - sportlich war Texas für den Wiesbadener keine Reise wert. "Ein sehr ernüchterndes Wochenende. Mal wieder, leider", zieht Rosberg in seinem Videoblog Bilanz. Dabei hatte das Rennwochenende zunächst verheißungsvoll angefangen. "Bis zum Qualifying lief es eigentlich ganz gut. Im dritten Freien Training war ich noch Fünfter und war richtig bei der Musik dabei", sagt der 27-Jährige.

Fotos: Großer Preis der USA

Doch dann änderten Rosberg und sein Mercedes-Team die Vorgehensweise und bauten sein Auto radikal um: "Dann habe ich entschieden, dass es im Rennen besser sei, mit dem Auspuffsystem von vor ein paar Monaten zu fahren. Das habe ich dann draufgebaut.", so Rosberg, der wusste, dass er sich damit im Qualifying einen Nachteil einhandeln würde: "Auf einer Runde ist es drei oder vier Zehntel langsamer. Ich weiß nicht, wie viel genau."

Fotos: Großer Preis der USA
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Wirklich nicht, Nico? "Ich weiß es natürlich, aber das möchte ich jetzt nicht sagen", sucht Rosberg gar nicht erst nach einer Ausrede. "Im Rennen sollte das alte System aber schneller sein", so die Hoffnung des Deutschen. Doch der Umbau brachte nicht das gewünschte Ergebnis, da der Nachteil im Qualifying viel zu groß war. "Im Qualifying war es viel langsamer als erwartet. Zwei Sekunden pro Runde hatte ich nicht erwartet. Daher war ich dann im nirgendwo", muss Rosberg konstatieren.

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"Das war echt enttäuschend", sagt der 27-Jährige. Aus dieser schlechten Ausgangsposition kam Rosberg im Rennen kaum voran und rieb sich in Kämpfen im Mittelfeld auf: "Das Rennen war dann besser, der Speed war okay, aber von da hinten kann ich natürlich nichts mehr reißen", erklärt der Mercedes-Pilot, der sich darüber freut, dass Sebastian Vettel und Fernando Alonso die Entscheidung des WM-Duells aufs letzte Saisonrennen in Brasilien vertagt haben: "Es ist super, dass die WM noch offen ist. Für euch Fans ist das spannend", so Rosberg.

Trotz des frustrierenden Rennens hat Rosberg den Ausflug in die USA sehr genossen: "Abgesehen vom Resultat war es ein Hammer-Wochenende", sagt der Wiesbadener. Vor allem der große Zuschauerzuspruch hat Rosberg positiv überrascht: "Die Strecke war gigantisch, dazu so viele Fans. Schon am Freitag waren hier mehr als anderswo. Die Tribünen waren voll, völlig ausverkauft, 120.000."

"Das war echt sehr cool zu sehen, dass in Amerika so viele Formel-1-Begeisterte leben", so Rosberg, der die Rückkehr der Formel 1 in die USA als vollen Erfolg ansieht: "Es hat allen viel Spaß gemacht und war ein Highlight des Jahres. Ich gratuliere Bernie (Ecclestone, Anm. d. Red.), dass er es geschafft hat, hier einen Grand Prix hinzukriegen."

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